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Remember...

Neben den Jahrestagen der drei deutschen Verfassungen von 1849, 1919 und 1949 spielt 2019 besonders das 30-jährige Jubiläum des Berliner Mauerfalls eine wichtige Rolle. Das Ende des Kalten Krieges hat nicht nur für Deutschland, sondern für ganz Europa bahnbrechende Veränderungen für unsere Gesellschaft hervorgerufen.

Reflect...

Aktuelle Herausforderungen stellen Europa und den gesellschaftlichen Zusammenhalt immer wieder auf die Probe: Nicht erst seit die Frage der Asylpolitik an Brisanz gewinnt, sind rechte Parteien auf dem Vormarsch und es gibt viele weitere Anlässe, die Vergangenheit und ihren Einfluss auf die heutige Gesellschaft zu reflektieren.

React...

Nach dem Motto der englischen Redewendung „Put your money where your mouth is“ möchten wir es nicht bei der Erinnerung und Reflektion belassen. Wir möchten den Worten und Gedanken Taten folgen lassen und gemeinsam Lösungsstrategien entwickeln, wie Europa gemeinsam stark sein und Herausforderungen begegnen kann.

Die 91. Internationale Sitzung des EYP in Hamburg hat sich genau diese drei Handlungsfelder zur Aufgabe gemacht. Durch einen historischen Bezug der politischen Fragestellungen soll eine kritische Auseinandersetzung der Teilnehmer*innen mit der europäischen Vergangenheit unterstützt werden. Nur durch kontroverse wenngleich auch konstruktive Diskussionen können Lehren aus vergangenen Ereignissen gezogen und neue Handlungsstrategien für die Zukunft Europas entwickelt werden.

So jährt sich im Jahr 2019 der Fall des Eisernen Vorhangs in Europa zum 30. Mal. In Anbetracht der Stärkung rechtspopulistischer Parteien und vermehrt veröffentlichten Hassreden in verschiedenen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union stellt sich jedoch heute die Frage, auf welche Art demokratische Grundrechte wie die Meinungsfreiheit und das Versammlungsrecht nachhaltig geschützt werden können. Welche Verantwortung haben die Bürger*innen Europas in diesen Zeiten, sich aktiv für die Demokratie zu engagieren? Und welche Möglichkeiten der politischen Teilhabe gibt es im alltäglichen Lebensraum und sind diese ausreichend?

Neben dem Schutz von Grundrechten und der politischen Teilhabe lassen auch zahlreiche weitere Themen Reflektion und Lehren aus der Vergangenheit zu; so werden unter anderem auch die Wechselbeziehungen zwischen Handel und Entwicklungshilfe in Afrika oder der neue NATO-Standort zur Bündnisverteidigung im Ostseeraum zu den möglichen Themen der 91. Internationalen Sitzung gehören.

Durch den Sitzungsstandort Hamburg sind viele dieser historischen Bezüge „zum Greifen nahe“. Der Hamburger Hafen als globales Handelszentrum spielt dabei natürlich eine besondere Rolle, doch auch zu Themen wie z.B. partizipativer Stadtgestaltung bietet Hamburg spannende Schauplätze. Ein akademisches und kulturelles Rahmenprogramm wird den Delegierten aus verschiedenen europäischen Ländern nicht nur die Stadt Hamburg, sondern auch einige dieser historischen Schauplätze näherbringen. Schließlich ist das Ziel der Internationalen Sitzung nicht nur eine Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, sondern vor allem der Austausch mit anderen Europäer*innen und die Entwicklung gemeinsamer Visionen für ein Europa in der Zukunft.


Die Veranstaltung in Hamburg wird durch folgende Partner*innen unterstützt:

Main Partners

Gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Initiators

The Schwarzkopf Foundation is the international umbrella organisation of the European Youth Parliament (EYP). EYP Germany is a National Committee in the EYP network.

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